Dein eigener Fotoblog, Einstieg und Vorbereitungen

Fotoblog Titelbild

Immer mehr wollen einen eigenen Blog betreiben, das ist natürlich ein schönes Vorhaben, doch ist ein erfolgreicher Blog mit sehr, sehr viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden.

Wenn du jetzt immer noch weiterlesen willst und einen eigenen Blog haben willst, dann freut es mich und ich zeige dir ein paar Tricks zum Thema Blog.

Als erstes musst du dich über ein paar Grundlagen informieren, wie allgemeines über Blogs und ein paar Informationen über Blogsysteme.

Dein Einstieg als Blogger

Schreiben und Fotografieren alleine reicht nicht, du musst gewisse technische Grundlagen wissen, in den beiden oben verlinkten Beiträgen hast du schon mal einen kleinen Einblick bekommen.

Für mehr Übersicht kannst du von hier zu den einzelnen Themen springen:

Zukunftssicher

Was meine ich damit?

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten um einen eigenen Blog zu starten, grundsätzlich hast du die Wahl zwischen einem kostenlosen Blog auf zum Beispiel wordpress.com, tumblr.com oder blogger.com.

Die zweite Möglichkeit ist ein Blog auf einem Eigenen Webspace oder Server.

Damit stellst du sicher, dass du die volle Kontrolle über deinen Blog hast und ihn auch kommerziell nutzen kannst.

Zu Beginn wird der Gedanke an Werbung, Sponsored Posts oder eigenen Produkten noch etwas weiter weg sein, aber mach dir diese Themen bewusst und halte dir die Möglichkeiten offen wenn es dann soweit ist.

Geld verdienen mit dem Blog

Als erstes ist wichtig, Geld sollte nie der Grund für den Blog sein, du musst den Blog mit Leidenschaft betreiben, sonst hältst du nicht lange durch.

Wenn du alles richtig machst und hochwertigen Inhalt anbietest kommt das Geld ganz von alleine, das mag schwer nachvollziehbar sein, aber ich spreche selbst aus Erfahrung.

Welche Möglichkeiten hast du als Blogger Geld zu verdienen?

Werbebanner einbinden, das ist eines der einfachsten Möglichkeiten. Google macht es einem mit AdSense sehr leicht Werbebanner in die Webseite einzubinden, dafür musst du dich einfach bei AdSense anmelden und ein Script in deinen Blog einfügen.

Um davon zu Leben reicht diese Methode nicht, es kann als zusätzliches Einkommen dienen, aber denke auch an deine Leser ob du ihnen lästige Werbebanner präsentieren willst.

Eine subtilere Form ist das Affiliate-Marketing, dabei verlinkst du auf bestimmte Produkte und bei jedem Kauf bekommst du eine kleine Provision und der Leser zahlt auch nicht mehr und wird auch nicht von störender Werbung genervt.

Dann gibt es da noch Sponsored Posts, bei dieser Werbeform kommt ein Unternehmen, oder häufiger eine Agentur, die sich auf diese Form der Werbevermittlung spezialisiert hat auf dich zu und zahlt dir eine gewisse Summe, wenn du einen Beitrag über ein Produkt schreibst und dieses auch oft verlinkst.

Je mehr Reichweite du als Blogger hast umso mehr E-Mails bekommst du mit Sponsored Post Anfragen.

Was ist dabei zu beachten?

Bei uns in der EU muss jede Werbung auch als solche gekennzeichnet werden, dass bedeutet, im Titel des Beitrags muss Sponsored Post dabei stehen. Auch Google mag gekennzeichnete Werbung, deshalb musst du in einem gesponserten Beitrag alle Links als „nofollow“ setzen, dafür gibt es auch ein Plugin.

Manche Agenturen wollen dich überreden keine Kennzeichnung in den Titel zu schreiben, davon ist abzuraten, denn das kann zu rechtlichen Konsequenzen und Geldstrafen führen.

Wenn du kein „nofollow“ setzt, folgt Google diesem Link und wertet die verlinkte Webseite auf, was natürlich sehr positiv für die verlinkte Seite ist. Aber wenn es sich um einen bezahlten Werbelink handelt musst du dies Google mit „nofollow“ mitteilen, ansonsten kann Google deine eigene Webseite abstrafen und abstufen und das willst du auf keinen Fall.

Ähnlich wie Sponsored Posts sind Produktplazierungen, diese finden meist in Videos statt und müssen auch als Werbung gekennzeichnet werden.

Zu der Königsdisziplin zählen eigene Produkte, denn diese müssen erst produziert werden, dafür sind eigene Produkte am lukrativsten.

Bei allen anderen genannten Formen bekommst du nur einen Bruchteil des Gewinns, bei deinen eigenen bleibt dir im besten Fall alles.

Hier gibt es auch die Möglichkeit deine eigenen Produkte mit einem Affiliate-Programm anzubieten, dann verlinken andere Blogger deine Produkte und bekommen eine Provisionen.

Warum WordPress?

Ich verwende hier für diesen Blog WordPress der auf einem eigenen Webspace bei all-inkl.com liegt, diesen Webspace-Anbieter kann ich sehr empfehlen, da ich schon seit vielen Jahren Kunde bin und der schnelle Support hat mir schon einige male gut geholfen.

Wenn du dich für WordPress entscheidest musst du den Unterschied zwischen wordpress.com und wordpress.org kennen.

Bei wordpress.com handelt es sich um einen kommerziellen Dienst, der einem kostenlosen Blog anbietet.

Als URL bekommst du dann DEINWUNSCHNAME.wordpress.com, du darfst den Blog auch nicht kommerziell betreiben  oder Werbung einbinden, dazu kommen noch mehr Einschränkungen wie die Auswahl An Themes und Plugins.

Bei wordpress.org handelt es sich  um die Hauptseite der freien WordPress Software, die hier heruntergeladen und auf den eigenen Server geladen werden kann.

Damit hast du die volle Kontrolle über dein WordPress und kannst es so verändern wie es dir passt, vorausgesetzt du bist mit der Programmiersprache PHP vertraut, ansonsten gibt es unzählige Themes und Plugins für all deine Ansprüche.

Weitere Vorteile von WordPress sind die große Anzahl an Plugins wie schon erwähnt, es gibt für fast jedes Problem ein Plugin, dass dieses löst. Hier einige Plugins für Fotoblogger.

Die weite Verbreitung von WordPress sorgt für eine sehr große Community, die dir auch weiterhelfen kann wenn du etwas brauchst.

Dein Konzept

Mache dir ein Konzept wo dein Blog in den nächsten Monaten sein soll und was du bis dorthin erreichen willst.

Um erfolgreich zu sein musst du regelmäßig Beiträge erstellen, dabei ist für manche ein Redaktionsplan sehr hilfreich, in dem du die Themen Monats- und Wochenweise einträgst und nimmst dir damit ein wenig den Druck dir immer wieder ein neues Thema zu überlegen.

Ich hatte auch einmal einen Redaktionsplan, aber für mich war diese Methode nicht hilfreich, ich arbeite sehr gut wenn ich unter Druck stehe und mir etwas neues ausdenken muss, aber du solltest es auf jeden Fall ausprobieren und siehst dann wie es läuft.

Gehe in die Nische

Gerade zu Beginn möchte man sich noch nicht so starr einengen in ein Thema, das ist aber wichtig, denn dich kennt am Anfang noch keiner und du musst erst einen Expertenstatus aufbauen und das gelingt dir am besten in einer sehr engen Nische.

Wenn du dann soweit bist und deine Leser Vertrauen zu dir haben, kannst du dein Themengebiet ausweiten und ein weiteres Thema hinzunehmen.

So wächst dein Blog mit der Zeit zu einem größeren Projekt und du wirst als Experte wahrgenommen in deinen Themen.

Welches Medium

Wichtig ist auch die Wahl des richtigen Mediums, damit meine ich ob du der Typ für Texte, Bilder oder Videos bist.

Mache das was dir mehr zusagt, bist du gerne vor der Kamera, dann produziere Videos und binde diese in deinen Blog ein und schreibe noch eine Kleinigkeit dazu, wenn die Videos dann auch auf YouTube sind, dann hast du eine zusätzliche Plattform für dein Marketing.

Es geht darum, dass du dich in dem wohl fühlst was du machst, sonst wirst du mit deinem Blog nicht jahrelang durchhalten können.

Fazit

Ein eigener Blog sollte eine wohl überlegte Sache sein, denn er benötigt sehr viel Zeit, Energie und Aufmerksamkeit von dir, aber wer ein gutes Durchhaltevermögen und Disziplin hat wird reichlich belohnt und kann sogar davon leben.

Aber auch wenn du damit nicht komplett deinen Lebensunterhalt bestreiten kanns, ist es immer noch ein gutes Nebeneinkommen und du hast auch noch Spass dabei und hilfst anderen weiter.

Mario

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Er ist als professioneller Fotograf im Bereich Food, People und Mode tätig.
Auch als Trainer für Photoshop und Lightroom gibt er sein Wissen weiter.
Hinweis:
In diesem Artikel befinden sich Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas kaufst bekomme ich Provision, du bezahlst keinen Cent mehr als sonst. Ich empfehle nur Produkte, die ich gut finde oder auch selbst nutze.

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