Tipps um die Größe deiner Photoshop Dateien (PSD) zu reduzieren

Photoshop Dateien PSD verkleinern

In diesem Beitrag zeige ich dir einige Tipps und Tricks um die Dateigröße von Photoshop-Dateien wie PSDs oder PSBs zu verkleinern.

Dabei musst du immer abschätzen welcher Tipp für dich sinnvoll ist und welcher nicht, denn nicht alles ist für deinen Workflow sinnvoll.

Für wen sind diese Tipps?

Diese Tipps sind nur für Leute die aus einem guten Grund die Dateigröße einsparen müssen, ein Beispiel wäre wenn du mit jemanden Zusammenarbeitest, dieser aber nicht komplett alle Bearbeitungsschritte und Ebenen in deiner Photoshop-Datei benötigt.

Denn beim Datenaustausch macht es einen Unterschied ob die Dateien hunderte Megabyte größer oder kleiner sind.

Jeder arbeitet anders und hat andere Anforderungen, arbeitest du im Team und musst kompatibel mit älteren Photoshop-Versionen sein, oder arbeitest du alleine…

Je nach dem wie deine Arbeitsweise aussieht, kann ein Tipp sinnvoll oder nicht sein, aber ich bin davon überzeugt dass mindestens ein Tipp für dich dabei ist den du verwenden kannst.

Einige Tipps sind destruktiv, sie sparen Speicherplatz, sind aber nicht dazu geeignet wenn du später noch Änderungen vornehmen willst.

Du solltest dir also immer bewusst sein was du machst und was du später noch brauchst.

Allgemeines

Bildvorschau

Als erstes geht es um das Vorschaubild, dieses wird in die PSD-Datei gespeichert damit du später im Finder oder im Explorer den Inhalt der Photoshop-Datei siehst und nicht nur ein Photoshop Logo.

Um die Dateigröße zu minimieren kannst du entweder als oberste Ebene eine komplett weiße Ebene einfügen, das hilft schon ganz gut.

Ein Nachteil, wenn du Photoshop-Dateien in anderen Programmen wie Indesign einbindest macht eine weiße Ebene natürlich keinen Sinn.

Eine zweite Methode wäre, du gehst in die Voreinstellungen unter „Dateihandhabung“, dort stellst du die Bildvorschau von „immer“ auf „nie“.

Wenn du deine PSD-Dateien ohnehin in Lightroom oder Bridge verwaltest, dann erstellt Lightroom automatisch eine Vorschau und du benötigst kein extra Vorschaubild in der Datei.

Smartobjekte rastern

Smartobjekte sind eines der besten Sachen in Photoshop, in diesen Containern kann sehr viel enthalten sein, wenn du das Bild fertig hast und du die Flexibilität von Smartobjekten nicht mehr brauchst, dann kannst du diese rastern und sparst einiges an Speicherplatz.

Einstellungsebenen verwenden

Für Farbanpassungen oder Kontraste usw. kannst du entweder die Bildebene kopieren und die Anpassungen auf diese Ebenen anwenden oder du legst Einstellungsebenen an und veränderst diese, dadurch bist du um einiges flexibler und sparst auch noch Speicherplatz.

Ebenen

Unnötige Ebenen löschen

Während der Bearbeitung häufen sich meist viele Ebenen an die am Ende nicht mehr relevant sind, genau diese können gelöscht werden um etwas Speicherplatz einzusparen.

Ebenen reduzieren

Um den Überblick zu bewahren und zusätzlich die Dateigröße zu reduzieren kannst du in deinem Projekt einige Ebenen auf eine Ebene zusammenfassen.

Ebenen zuschneiden

Wenn es gewisse Ebenen in deinem Projekt gibt die größer als deine Arbeitsfläche sind, dann kannst du diese, wenn du die überstehenden Bildinformationen nicht benötigst zuschneiden und nur die Pixel behalten die du benötigst.

Ebenenmasken anwenden

Eine Ebenenmaske blendet teile der Ebene aus, wenn du mit der rechten Maustaste auf die Ebenenmaske klickst und auf „Ebenenmaske anwenden“ klickst, dann werden die ausgeblendeten Pixel der Ebene gelöscht.

Diese Methode kannst du anwenden wenn du dir sicher bist dass du im Nachhinein keine Änderungen mehr durchführst.

Tipps für die Voreinstellungen

Ein paar Tipps gibt es noch in den Voreinstellungen von Photoshop und zwar in der Kategorie Dateihandhabung.

Als erstes der Punkt „Komprimierung von PSD- und PSB-Dateien deaktivieren“, hier sollte kein Haken gesetzt sein.

Das zweite ist „Kompatibilität von PSD- und PSB-Dateien maximieren“, wenn du deine Photoshop-Dateien nur für aktuelle Photoshop-Versionen verwendest und mit keinem zusammenarbeitest der eine ältere Version verwendet, dann kannst du diesen Punkt auf „Nie“ stellen oder wenigstens auf „Nachfragen“.

PSD-Datei komprimieren

Am Ende noch ein Tipp, wenn du die Photoshop-Dateien archivieren willst und diese platzsparend aufbewahren willst, dann kannst du diese zum Beispiel als ZIP-Datei komprimieren.

Dateien oder Ordner komprimieren mit macOS oder Windows:

macOS

  1. Eine oder mehrere Dateien oder Ordner auswählen
  2. Mit rechter Maustaste entweder „N Objekte komprimieren“ oder bei einer einzelnen Datei wird der Dateiname in Anführungszeichen gesetzt und dahinter steht komprimieren

Windows

  1. Eine oder mehrere Dateien oder Ordner auswählen
  2. Mit rechter Maustaste auf „Senden an“ und „ZIP-komprimierter Ordner“

Mario

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Er ist als professioneller Fotograf im Bereich Food, People und Mode tätig.
Auch als Trainer für Photoshop und Lightroom gibt er sein Wissen weiter.

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