Tipps um den Blutmond richtig zu fotografieren

Blutmond fotografieren

In der Nacht von Sonntag auf Montag können wir ein besonderes Ereignis erleben, denn am Montag den 28. September 2015 zwischen 4:11 und 5:24 gibt es eine Mondfinsternis bei der sich der Mond besonders nahe an der Erde befindet und das Highlight, der Mond wird eine Rost-Rote Farbe erhalten und als sogenannter Blutmond erscheinen.

Wenn das Wetter auch noch mitspielt, dann steht einer Nacht mit Kamera, Stativ usw. nichts mehr im Weg.

Um zu einem guten Foto zu kommen, gibt es hier wie immer ein paar Tipps zum fotografieren.

Location

blutmond-location

Ganz wichtig ist natürlich der richtige Standort, in der Stadt am Balkon zu fotografieren ist nicht zu empfehlen, denn der Lichtsmog der Stadt ist nicht ideal um den Mond oder den Sternenhimmel zu fotografieren.

Deshalb sollte man unbedingt aus der Stadt raus und sich ein ruhiges und dunkles Plätzchen suchen.

Und nicht zu vergessen eine Warme Kleidung, denn bei den aktuellen Temperaturen kann man sich schnell eine Erkältung holen.

 

Stativ

blutmond-stativ

Ein stabiles Stativ ist nach der Kamera das wichtigste, denn die Kamera muss so ruhig wie möglich stehen.

Von billigen und wackligen Stativen ist natürlich auch abzuraten.

Eine Alternative gibt es da noch, nämlich einen sogenannten Reissack oder Bohnensack, diesen kann man sich auch selbst machen. Dazu nimmt man einen kleinen Sack und füllt diesen mit Reis oder Bohnen und näht ihn zu, aber nicht zu voll machen, denn der Sack muss noch formbar sein. Auf diesen Sack kann man dann die Kamera Platzieren, das ist zwar kein Stativersatz, aber es reicht zum Mondfotografieren aus.

 

Objektiv

blutmond-objektiv

Bei der Mondfotografie kann man sagen, je länger die Brennweite um so besser, denn man will natürlich den Mond so groß wie möglich auf das Bild bringen, dazu empfiehlt sich auf jeden Fall ein Teleobjektiv.

Wer kein eigenes Teleobjektiv besitzt kann sich eventuell bei Freunden eines ausleihen.

 

Belichtungszeit, ISO und Blende

blutmond-dslr-einstellungen

ISO

Es empfiehlt sich die ISO-Zahl so gering wie möglich zu halten (z. B. ISO 100), denn so vermeidet man Bildrauschen.

Blende

Die Blende kann auf weit geöffnet werden, damit viel Licht durch das Objektiv dringt, je nach Objektiv kann man einen Blende von ca. 4 nehmen.

Belichtungszeit

Bei der Belichtungszeit muss man ein wenig ausprobieren, aber ich würde eine Zeit zwischen 1/50 und 1/200 Sekunde empfehlen.

 

Weitere Tipps

Wer mehr über Astrofotografie wissen will der sollte sich diesen Beitrag ansehen.

 

Praktische Apps

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4 Comments

  1. Daniel Weihmann 27 September, 2015 Reply
    • Jan Wischnewski 27 September, 2015 Reply
  2. Max 27 September, 2015 Reply
  3. Hobby_Fotografin 6 Oktober, 2015 Reply

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